Startseite Aktuell & Wissenswert Veranstaltungen Rückblick "Good Practice Bayern“ – Bank für Sozialwirtschaft und contec GmbH
"Good Practice Bayern“ – Bank für Sozialwirtschaft und contec GmbH

Für den  07. Oktober hatten die  Bank für Sozialwirtschaft und die contec GmbH zu einem Vortrag über "Good Practice – Beispiele der Alten und Behindertenhilfelandschaft in Bayern" eingeladen.

 

Diese Veranstaltung diente dem Austausch der Teilnehmer zu aktuellen, innovatioven und künftigen Trends der Branche.

Am Rande der Veranstaltung war eine Ausstellung von künstlerischen und anderen Arbeiten der Pfennigparade zu sehen, einzelne Stücke konnten dort auch erworben werden. Zu Dokumentation hier noch der Flyer.

thumb_good_practice_by_100810Den Einstieg in das Thema Good Practice machte Dr. Arend  (KWA) mit seiner Präsentation zum Thema "Die 5. Generation – Neue Konzepte zum selbstbestimmten Leben im Alter". Hierbei veranschaulichte er den künftigen quantitativen Bedarfen an Pflege und Unterstützung für ältere Menschen. Aber auch die Veränderungen der Kundenansprüche in der sogenannten 5. Generation der stationären Altenhilfe wurden thematisiert. Unter Berücksichtigung dieser Trends verhalf Dr. Arend den Teilnehmern zu einem interessanten Blick über den deutschen Tellerrand und veranschaulichte die Lösungen, die andere Länder wählen, um dem demographischen Wandel entgegen zu treten.

Nicht nur auf die Entwicklungen in der Altenhilfe, auch auf die Trends der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung wurde das Augenmerk gelenkt. Dr. Walter (Pfennigparade) sprach zum Thema „Kooperieren heißt gemeinsam gewinnen“ und hatte zugleich ein Best-Practice-Beispiel zu funktionierenden Kooperationen von sozialen Einrichtungen mit Unternehmen der Wirtschaft im Gepäck. Clara Husmann (Pfennigparade) und Andreas Michel (RE Munich) stellten ein Kooperationsprojekt des globalen Versicherungsunternehmens mit der Werkstatt für körperbehinderte Menschen der Pfennigparade anschaulich vor. Hierbei wurde näher auf das Projekt "Lernexpedition" eingegangen. Führungskräfte der RE Munich erstellten hierbei im Rahmen einer Personalentwicklungmaßnahme zusammen mit Beschäftigten der Werkstatt ein Konzept zur Professionalisierung der Praktikumsakquisition für Menschen mit Behinderung. Aus diesem Projekt entstand eine langfristige Zusammenarbeit, in der sowohl Praktikums- als auch Arbeitsplätze bei der RE Munich eingerichtet wurden. Als Fazit und wichtigster Erfolgsfaktor dieser Kooperation wurde von allen Beteiligten die entstandene Win-Win-Situation genannt.

So ergaben die beiden Good Practice-Beispiele eine Basis für angeregte und interessante Gespräche unter den Teilnehmern. Der Erfolg dieser Veranstaltung lässt darauf hoffen, dass auch nächstes Jahr wieder Viele sich auf dem Weg machen, um weitere Good Practice Beispiele sozialer Einrichtungen aus Bayern kennen zu lernen.

Ihre Ansprechpartnerin für dieses Thema:

Verena Vogt

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