Startseite conZepte conZepte 02-2011 Projektstart: FrauKE – Frauen. Karrieren. Entwickeln
Projektstart: FrauKE – Frauen. Karrieren. Entwickeln Drucken E-Mail

Wissenschaftliche Untersuchung
Prof. Dr. Edeltraud Vomberg, Dr. Ann Marie Krewer, Sara Bode & Dr. Grit Braeseke

In dem Forschungsprojekt FrauKE, entwickelt und verantwortlich umgesetzt vom Institut Social Concepts (SO.CON) der Hochschule Niederrhein, engagieren sich die contec GmbH und das IEGUS Institut bei der Identifizierung von Potenzialen für „Frauen in Führung“ im Gesundheits- und Sozialwesen. Gefördert wird dieses Projekt im Rahmen des Programms »Frauen an die Spitze« vom Bundesministerium für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland (BMBF).


Projektziel
13Ziel des Projektes ist es, herauszufinden, warum im weiblich dominierten Gesundheits- und Sozialwesen Führungspositionen überproportional häufig von Männern eingenommen werden. Es werden strukturell hemmende und fördernde Faktoren zur Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen identifiziert. Abgeleitet aus diesen Erkenntnissen folgen praktische Empfehlungen für strukturschaffende, qualifizierende sowie rekrutierende Interventionsinstrumentarien.


Projekthintergrund
Der Anteil weiblicher Beschäftigter in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft lag 2009 laut Gesundheits­personalrechnung des Statistischen Bundesamtes bei 73 Prozent. Dieses Geschlechterverhältnis spiegelt sich allerdings nicht in den Führungspositionen wider. Der Wirtschaftsinformationsdienst Hoppenstedt hat 2008 ermittelt, dass in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft lediglich 26,85 Prozent der Führungsposi­tionen mit Frauen besetzt sind (vgl. Abbildung 1). Das entspricht exakt dem Wert der gesamten Privatwirtschaft. Da das Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen einer der am häufigsten verwendeten Gradmesser für die Gleich­stellung ist, zeigt die aktuelle Verteilung einen großen Handlungsbedarf auf. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und dem damit verbundenen Fach- und Führungskräftemangel bietet die Gruppe der weiblichen Beschäftigten Potenziale zur Deckung des steigenden Personalbedarfs. Außerdem wächst in einigen Unternehmen das Bewusstsein dafür, dass eine ausgewogene Geschlechterverteilung auf allen Ebenen für die Unternehmensergebnisse förderlich ist. Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft haben ein hohes Interesse, künftig verstärkt weiblichen Beschäftigten systematisch Karrierechancen zu ermöglichen.


Projektablauf
Nach einer detaillierten Literaturanalyse erfolgt eine empirische quantitative Breitenerhebung. Hierzu werden im Herbst 2011 weibliche Beschäftigte von ausgewählten Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft befragt. Über die Breitenerhebung werden Aussagen der Zielgruppen zu Ursachen, struk­turell hemmenden und fördernden Faktoren, relevanten Brücken und/oder Barrieren sowie personen- und positionsbezogenen Merkmalen von Frauen in Führungspositionen im Gesundheits- und Sozialwesen ermittelt.


Auf Basis der Recherche zu Projektbeginn und den Ergebnissen der Befragung werden im Frühjahr 2012 Empfehlungen für Interventionsinstrumentarien entwickelt.

Die Instrumente sind dabei folgenden Kategorien zuzuordnen:

  • Strukturbildende Maßnahmen, z. B. Gender­as­pek­te im Qualitätsmanagement-System und in der Organisationsentwicklung, Arbeitszeitmodelle, Betreuungskonzepte.
  • Qualifikationsfördernde Maßnahmen, z. B. Schu­lungen, Coachings, Personalentwicklungskonzep­te.
  • Rekrutierende Maßnahmen, z. B. angepasstes, elektronisch unterstütztes Profiling, Ausschrei­bung, Auswahlprozess.

Die Projektergebnisse werden im Frühjahr 2012 vorliegen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Projekt wird gefördert durch: 
13-sb-fauke-logo__eu__links




13-sb-frauke-logo__esf__jpg





13-sb-frauke-logo_bmbf_rdax_640x320 

 
Interview: Matthias Konrad zum Controlling in der Altenhilfe

04_2014_HuC_thumbCathrin Conradi interviewt in Health&Care Management, Ausgabe 4/2014 Mathias Konrad zum Controlling in der Altenhilfe. Ausgehend vom Stand des Controllings im Krankenhaus wird u.a. der SROI-Ansatz (Social Return on Invest) angesprochen. Lesen Sie hier den ganzen Artikel, wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Holzmann Medien GmbH & Co.KG, Redaktion Health&Care Management, www.hcm-magazin.de.

"Häusliche Pflege" (Vincentz) über das Democheck-Projekt in Rheinland-Pfalz

HP_0414"Fit für die Zukunft: attraktive Beschäftigung für die Pflege" - in Ausgabe 4|2014 schreibt "Häusliche Pflege" über das Democheck-Projekt, mit dem das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) des Landes Rheinland-Pfalz Pflegeeinrichtungen unterstützt. 50 Einrichtungen der rheinland-pfälzischen Altenpflege können einen vom Ministerium finanzierten Beratungstag gewinnen. So werden die Pflegedienste in den Stand versetzt, sich mit demografiefester und zukunftsorientierter Personalpolitik als attraktive Arbeitgeber zu etablieren.

Genaueres im web: http://www.democheckpflege.de

Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Redaktion "Häusliche Pflege" von Vincentz Network

Caritas Lünen • Selm • Werne auf dem Weg zur starken Arbeitgebermarke

contec_Caritas_News_Dezember_2013Die caritas news Lünen-Selm-Werne berichtet über ein erfolgreiches Demografieprojekt unter Mitwirkung von contec. Ein interessanter und informativer Werkstattbericht mit detaillierten Einblicken in Problemstellung, Zielsetzung, Vorgehensweise und die Einbindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: So sichert die Caritas ihre Zukunft auch in Zeiten knapper Fachkräfte! Lesen Sie hier den ganzen Artikel. Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung des Caritasverbandes Lünen-Selm-Werne e.V.

MdB Dirk Heidenblut zu Besuch bei contec

BMZ_800Der Essener SPD-Bundestagsabgeordnete Heidenblut ist Mitglied im Gesundheitsausschuss und dort u. a. verantwortlich für die Telemedizin. So hat sein Interesse am Westdeutschen Teleradiologieverbund gleich mehrere Wurzeln.

Die Initiatoren der MedEcon Telemedizin GmbH im BioMedizinZentrum Ruhr (BMZ) haben die Gelegenheit gern genutzt, ihm die Funktionsweise und den Nutzen dieser herstellerunabhängigen und standardkonformen Plattform zum Austausch medizinischer Bilddaten vorzustellen. Gemeinsam erörterte man mögliche zukünftige Entwicklung.

Kontakt i.S. Telemedizin: Maike Mülders (maike.muelders@contec.de)

socialnet über Controlling-Studie

altsocialnet, "das Netz für die Sozialwirtschaft", hat sich intensiv mit der unter contec-Beteiligung erstellten Studie "Controlling in kommunalen Jugend- und Sozialhilfeverwaltungen"  auseinandergesetzt und kommt zu einem positiven Fazit: "Lesenswert". Lesen Sie die ausführliche Rezension hier auf socialnet.