Startseite conZepte conZepte 03-2011 Heute finden, morgen binden!
Heute finden, morgen binden!

Auswirkungen des Fachkräftemangels im Alltag von Pflegeeinrichtungen – kurzfristige Lösungsmöglichkeit
Angie Peth & Olivia Spanier


Die Pflege steht vor einer Herausforderung, die viel Zeit in Anspruch nimmt: Mit dem Fachkräftemangel im Alltag umgehen. Oft ist kurzfristige Hilfe lediglich durch Personalleasingfirmen gegeben, welche sehr kostenintensiv sind. In der Praxis haben sich kreative Maßnahmen als sehr effektiv herausgestellt, um kurzfristig pflegerisches Fachpersonal zu gewinnen.



Auswirkungen des Personalmangels

Der demografische Wandel als Schlagwort bestimmt die aktuellen Debatten in der Sozialpolitik und hat längst spürbare Auswirkungen in der Altenpflege: Gut ausgebildetes und qualifiziertes Fachpersonal zu finden, bedeutet, viel Aufwand zu betreiben. Und das in Zeiten, in denen selbst die Pflegedienstleitung für diese Aufgabe wenig Zeit hat, denn es gilt: Jeder Mitarbeiter wird in der Pflege benötigt.

Neben dem Personal ist deshalb auch die Zeit rar. Kostenintensive Stellenausschreibungen in den regionalen Zeitungen oder als Exklusiv-Paket in Jobbörsen, viele Telefonate mit der Arbeitsagentur oder der Einsatz von Leasing-Mitarbeitern stehen als Such-Maßnahmen im Vordergrund.
Währenddessen sind alle Mitarbeitenden mit vollem Einsatz für die Bewohner oder Kunden da. Bleiben Stellen unbesetzt oder fällt eine Fachkraft wegen Krankheit aus, müssen Mitarbeitende aus dem Urlaub oder Frei kurzfristig einspringen.
Die Diskussion um die Fachkraftquote in der stationären Pflege spielt diesbezüglich eine besondere Rolle.

Unsere Praxiserfahrungen

In mehreren Kundenprojekten bestätigte sich, dass das zuvor beschriebene Szenario unmittelbar der Alltag ist. Es zeigte sich, dass gezielte Personalgewinnungsmaßnahmen kurzfristig helfen können. Neben den bisher üblichen Maßnahmen zählen dazu die aktive Kommunikation mit sozialen Netzwerken, die Kontaktaufnahme zu ehemaligen Mitarbeitenden und zu Pflegestudiengängen und weitere kreative und regional ausgerichtete Ideen. Durch die operative Unterstützung – kurz OPUS – mit dem Schwerpunkt der Personalgewinnung, war es möglich, die Mitarbeitenden zu entlasten.

Gefundene Mitarbeitende sind noch keine gebundenen Mitarbeitenden

Damit Pflegeeinrichtungen und -dienste ihre Zukunftsfähigkeit im demografischen Wandel sichern können, sollten noch weitere Themen bedacht werden, die gleichzeitig auch für die Personalbindung wichtige Grundlagen darstellen. Dazu zählen ein umfassendes Personalmarketingkonzept, der Aufbau einer Arbeitgebermarke, Arbeitsablaufoptimierung für ältere Mitarbeitende sowie gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen.

 
Interview: Matthias Konrad zum Controlling in der Altenhilfe

04_2014_HuC_thumbCathrin Conradi interviewt in Health&Care Management, Ausgabe 4/2014 Mathias Konrad zum Controlling in der Altenhilfe. Ausgehend vom Stand des Controllings im Krankenhaus wird u.a. der SROI-Ansatz (Social Return on Invest) angesprochen. Lesen Sie hier den ganzen Artikel, wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Holzmann Medien GmbH & Co.KG, Redaktion Health&Care Management, www.hcm-magazin.de.

"Häusliche Pflege" (Vincentz) über das Democheck-Projekt in Rheinland-Pfalz

HP_0414"Fit für die Zukunft: attraktive Beschäftigung für die Pflege" - in Ausgabe 4|2014 schreibt "Häusliche Pflege" über das Democheck-Projekt, mit dem das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) des Landes Rheinland-Pfalz Pflegeeinrichtungen unterstützt. 50 Einrichtungen der rheinland-pfälzischen Altenpflege können einen vom Ministerium finanzierten Beratungstag gewinnen. So werden die Pflegedienste in den Stand versetzt, sich mit demografiefester und zukunftsorientierter Personalpolitik als attraktive Arbeitgeber zu etablieren.

Genaueres im web: http://www.democheckpflege.de

Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Redaktion "Häusliche Pflege" von Vincentz Network

Caritas Lünen • Selm • Werne auf dem Weg zur starken Arbeitgebermarke

contec_Caritas_News_Dezember_2013Die caritas news Lünen-Selm-Werne berichtet über ein erfolgreiches Demografieprojekt unter Mitwirkung von contec. Ein interessanter und informativer Werkstattbericht mit detaillierten Einblicken in Problemstellung, Zielsetzung, Vorgehensweise und die Einbindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: So sichert die Caritas ihre Zukunft auch in Zeiten knapper Fachkräfte! Lesen Sie hier den ganzen Artikel. Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung des Caritasverbandes Lünen-Selm-Werne e.V.

MdB Dirk Heidenblut zu Besuch bei contec

BMZ_800Der Essener SPD-Bundestagsabgeordnete Heidenblut ist Mitglied im Gesundheitsausschuss und dort u. a. verantwortlich für die Telemedizin. So hat sein Interesse am Westdeutschen Teleradiologieverbund gleich mehrere Wurzeln.

Die Initiatoren der MedEcon Telemedizin GmbH im BioMedizinZentrum Ruhr (BMZ) haben die Gelegenheit gern genutzt, ihm die Funktionsweise und den Nutzen dieser herstellerunabhängigen und standardkonformen Plattform zum Austausch medizinischer Bilddaten vorzustellen. Gemeinsam erörterte man mögliche zukünftige Entwicklung.

Kontakt i.S. Telemedizin: Maike Mülders (maike.muelders@contec.de)

socialnet über Controlling-Studie

altsocialnet, "das Netz für die Sozialwirtschaft", hat sich intensiv mit der unter contec-Beteiligung erstellten Studie "Controlling in kommunalen Jugend- und Sozialhilfeverwaltungen"  auseinandergesetzt und kommt zu einem positiven Fazit: "Lesenswert". Lesen Sie die ausführliche Rezension hier auf socialnet.