Startseite conZepte conZepte 03-2011 Die Branche wartet auf Weichenstellungen!
Die Branche wartet auf Weichenstellungen!

Herausgeberkommentar

Die Bundesregierung hat aktuell in der Gesundheitspolitik zwei wichtige Themen auf die Agenda gesetzt. Das Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VStG) – kurz Versorgungsstrukturgesetz – ist beschlossen. Es soll u.a. die Versorgungsstrukturen langfristig sichern, die Berufsattraktivität steigern und neue Gestaltungsspielräume in der spezialärztlichen Versorgung öffnen. Es soll aber auch Gestaltungsspielräume im Rahmen der Zuweisungskooperationen einschränken.

Die Zukunft soll stärker regionalisiert und die Versorgungsübergänge sollen durch ein verpflichtendes Entlassungsmanagement verbessert werden. Die Diskussionen laufen, was in 2012 umgesetzt werden wird, müssen wir sehen.


Es gibt aber ein zweites wesentliches Vorhaben: Die Reform der Pflegeversicherung! Die Vorlage der Eckpunkte für die Reform wurde auf Grund der Uneinigkeit zum Finanzierungskonzept verschoben. Diese Frage ist jetzt der ideologische Maßstab, obwohl die Umsetzungsfragen und insbesondere der zu erwartende Bürokratieaufwand noch völlig nebulös sind. Es sind aber gerade die Umsetzungsfragen, die die Branche nachhaltig beschäftigen werden! Das zeigte sich schon beim Bildungspaket, dessen sicher gut gemeinte Zielrichtung durch den bürokratischen Aufwand scheitert. Hier sollten wir die Entbürokratisiserungsziele des Koalitionsvertrages ernst nehmen. Doch nicht nur die Finanzierung ist zu regeln, sondern es muss vor allem der Paradigmenwechsel in der Pflege eingeleitet werden. Hierzu liegen seit zwei Jahren Vorschläge vor. Der Bundesgesundheitsminister hat Jürgen Gohde erneut zum Vorsitzenden des Beirates berufen, doch das Jahr der Pflege wird ohne konkrete Vorschläge der Kommission enden müssen. Ohne klare Rahmenbedinungen kann der Beirat nicht arbeiten, sonst verschleißt auch er sich. Wir brauchen Entscheidungen, denn die berufliche Attraktivität hängt auch von einem veränderten Bild der Pflege ab. Und dieses wird durch die derzeitige Diskussion nicht besser.


Ihr Detlef Friedrich

 
Interview: Matthias Konrad zum Controlling in der Altenhilfe

04_2014_HuC_thumbCathrin Conradi interviewt in Health&Care Management, Ausgabe 4/2014 Mathias Konrad zum Controlling in der Altenhilfe. Ausgehend vom Stand des Controllings im Krankenhaus wird u.a. der SROI-Ansatz (Social Return on Invest) angesprochen. Lesen Sie hier den ganzen Artikel, wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Holzmann Medien GmbH & Co.KG, Redaktion Health&Care Management, www.hcm-magazin.de.

"Häusliche Pflege" (Vincentz) über das Democheck-Projekt in Rheinland-Pfalz

HP_0414"Fit für die Zukunft: attraktive Beschäftigung für die Pflege" - in Ausgabe 4|2014 schreibt "Häusliche Pflege" über das Democheck-Projekt, mit dem das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) des Landes Rheinland-Pfalz Pflegeeinrichtungen unterstützt. 50 Einrichtungen der rheinland-pfälzischen Altenpflege können einen vom Ministerium finanzierten Beratungstag gewinnen. So werden die Pflegedienste in den Stand versetzt, sich mit demografiefester und zukunftsorientierter Personalpolitik als attraktive Arbeitgeber zu etablieren.

Genaueres im web: http://www.democheckpflege.de

Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Redaktion "Häusliche Pflege" von Vincentz Network

Caritas Lünen • Selm • Werne auf dem Weg zur starken Arbeitgebermarke

contec_Caritas_News_Dezember_2013Die caritas news Lünen-Selm-Werne berichtet über ein erfolgreiches Demografieprojekt unter Mitwirkung von contec. Ein interessanter und informativer Werkstattbericht mit detaillierten Einblicken in Problemstellung, Zielsetzung, Vorgehensweise und die Einbindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: So sichert die Caritas ihre Zukunft auch in Zeiten knapper Fachkräfte! Lesen Sie hier den ganzen Artikel. Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung des Caritasverbandes Lünen-Selm-Werne e.V.

MdB Dirk Heidenblut zu Besuch bei contec

BMZ_800Der Essener SPD-Bundestagsabgeordnete Heidenblut ist Mitglied im Gesundheitsausschuss und dort u. a. verantwortlich für die Telemedizin. So hat sein Interesse am Westdeutschen Teleradiologieverbund gleich mehrere Wurzeln.

Die Initiatoren der MedEcon Telemedizin GmbH im BioMedizinZentrum Ruhr (BMZ) haben die Gelegenheit gern genutzt, ihm die Funktionsweise und den Nutzen dieser herstellerunabhängigen und standardkonformen Plattform zum Austausch medizinischer Bilddaten vorzustellen. Gemeinsam erörterte man mögliche zukünftige Entwicklung.

Kontakt i.S. Telemedizin: Maike Mülders (maike.muelders@contec.de)

socialnet über Controlling-Studie

altsocialnet, "das Netz für die Sozialwirtschaft", hat sich intensiv mit der unter contec-Beteiligung erstellten Studie "Controlling in kommunalen Jugend- und Sozialhilfeverwaltungen"  auseinandergesetzt und kommt zu einem positiven Fazit: "Lesenswert". Lesen Sie die ausführliche Rezension hier auf socialnet.