Startseite conZepte conZepte 03-2011 Frust und Lust: Pflegebranche zwischen Abwarten und Eigeninitiative
Frust und Lust: Pflegebranche zwischen Abwarten und Eigeninitiative

Editorial

Warum müssen für eine Zeit der politisch leisen Töne so große Namen gewählt werden? Das »Jahr der Pflege« – es neigt sich nahezu geräuschlos dem Ende entgegen. Die Pflegebranche tut gut daran, ihre seit langem kultivierte Frustrationstoleranz weiter zu pflegen, angesichts nach wie vor fehlender struktureller Lösungen für die drängendsten Probleme. Und wenn die Akteure es richtig machen, heißt dies nicht abwarten, sondern im Bestehenden die besten individuellen Lösungen zu suchen.


Mit der aktuellen Ausgabe der conZepte wollen wir diesen Mutigen neue Ideen für den weiteren Weg an die Hand geben. Wir zeigen zum Beispiel, wie kreative Arbeitsmethoden für neue Lust auf Veränderung sorgen können (Gastbeitrag Vivantes, Seite 08) oder wie mit einem Workshop zum Thema Respekt die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden gefördert wird (Seite 12). Der Mensch steht also, wie immer, im Zentrum. Mit Blick auf den Fachkräftebedarf widmen wir uns den Fragen, wie das web 2.0 für Personalmarketing genutzt (S. 37) und wie generationenorientiertes Personalmanagement zukunftsweisend gestaltet werden kann (S. 34).


Aus Mangel an politischen Schritten empfiehlt es sich für die Branche, selbst neue Lösungen anzugehen: Koo­perations- und Netzwerkmodelle (S. 26), ein effektives Belegungsmanagement (S. 18) oder eine Nischenstrategie (S. 24) sind dafür Beispiele.


Trotz träger politischer Entwicklungen gilt es, den Mut nicht zu verlieren. Denn es bestehen enorme Potenziale und kreative Ideen können den Unterschied zwischen unternehmerischem Stillstand und Erfolg bedeuten. Diesen kreativen Ideen widmen wir uns bei unserem 8. contec forum, das am 25. und 26. Januar 2012 in der Synagoge Oranienburger Straße in Berlin-Mitte stattfinden wird. Hierzu möchten wir Sie schon jetzt herzlich einladen (S. 06 und auch unter: www.zukunftpflege.de).


Wir wollen Ihnen aber auch mit dieser Ausgabe der conZepte Impulse geben und Sie dazu einladen, voller Energie an die Umsetzung neuer Ideen und Lösungen heran zu gehen.


Ihr Philip Schunke

 
Sozialpolitische Schriften, Band 92: Einrichtungen der stationären Altenpflege im Wandel – von Dr. Thomas Müller

Einrichtungen der stationären Altenpflege im Wandel – von Dr. Thomas Müller "Einrichtungen der stationären Altenpflege im Wandel" - unter diesem Titel erschien die Promotionsarbeit unseres Geschäftsführers Dr. Thomas Müller. Der Verlag beschreibt das Werk, das als Band 92 der Reihe "Sozialpolitische Schriften" im Verlag Duncker & Humblot erschien, so:

Thomas Müller untersucht Veränderungs- und betriebswirtschaftliche Anpassungsprozesse und deren Auswirkungen auf die Personalbeschaffung von Leitungskräften in Einrichtungen der stationären Altenpflege. Analytisch wird nachgezeichnet, dass vielschichtige Veränderungen umfassende betriebswirtschaftliche Anpassungsprozesse bedingten.

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neue caritas 11/2015: "Das Gehalt ist nicht alles" (Rezension unserer Vergütungsstudie)

neue caritas 11.2015, S. 42Die "neue caritas", herausgegeben vom Deutschen Caritasverband, geht in der aktuellen Ausgabe auf unsere jüngste Vergütungsstudie ein und nennt die wichtigsten Erkenntnisse, zum Beispiel die Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch, so fand das Autorenteam um Dr. Müller heraus,  empfinden Frauen ihr Gehalt häufiger als unangemessen niedrig als Männer dies tun. Lesen Sie hier den ganzen Artikel, wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Redaktion neue caritas.

Die contec Vergütungsstudie 2014 gibt's im contec-shop.

Innovationsmanagement in der Sozialwirtschaft - aktuelles Fachbuch von einem namhaften Autorenteam

Innovationsmanagement in der SozialwirtschaftProf. Dr. Gabriele Moos vom RheinAhrCampus Remagen und André Peters, langjähriger Mitarbeiter der contec und heute Finanzvorstand bei der Diakonie Baden, zeichnen gemeinsam als Herausgeber des Sammelbandes verantwortlich.

Der Verlag schreibt: Innovationen sind auch in der Sozialwirtschaft aktiv durch Managementprozesse aufzuspüren, zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Neue Lösungen, wie soziale Dienstleistungen organisiert, finanziert und erbracht werden können, sind gefragt. Erfolgreich sind Innovationen in der Sozialwirtschaft erst dann, wenn sich das „Neue“ als sinnvoll erweist und Einzug in die Praxis genommen hat.

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newsletter der Behindertenhilfe 2015.08 erschienen

newsletter_Behindertenhilfe_2015.08Der neue Newsletter der Behindertenhilfe ist erschienen und an die Abonnenten versandt worden. Sie können ihn hier anschauen/herunterladen.

Abo-Wünsche bitte an: news-behindertenhilfe@contec.de.

Diskussionen und Roboterbeine: Bürgerdialog zum Thema Gesundheit im Bergmannsheil

Bürgermeisterkandidat Thomas Eiskirch, SPD (3. v.l.) beim Bürgerdialog Gesundheit über den Dächern von BochumNamhafte Gäste aus der Bochumer Gesundheitswirtschaft, angeregte Diskussionen und Roboterbeine bestimmten den ersten Bürgerdialog von SPD-Oberbürgermeisterkandidat Thomas Eiskirch (3. v. l. ). Am Donnerstag, den 06.06.2015, hatte er zur Diskussion ins Café des Bergmannsheils geladen.

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